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Die PMP-Zertifizierung

 

PMP-Zertifizierung

PMP: Project Management Professional. Eine Zertifizierung für erfahrene Projektmanager.

Die Voraussetzungen zur Prüfungszulassung variieren je nach Schulabschluss des Interessenten:

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Wer sich online beim PMI für eine Zertifizierungsprüfung anmeldet, muss Projektmanagement-Erfahrung und Schulungsteilnahme nachweisen. Diese Erfahrung muss dabei in eine bestimmte Struktur eingeordnet werden. Es gibt fünf vorgegebene Performance Domains (= Leistungsdomänen), auch als Prozessgruppen bezeichnet, die aus Tasks (Aufgaben) bestehen, die man in der Vergangenheit ausgeführt haben muss:

- Initiieren
- Planen
- Ausführen
- Überwachen und Steuern
- Formales Abschließen

Für den Fall eines Audits, also einer Überprüfung der in der Anmeldung gemachten Angaben, muss eine Kontaktperson genannt werden, wobei es sich um einen Vorgesetzten, einen Projektsponsoren/-kunden oder ähnliches handeln kann.

Warum die PMP-Zertifizierung?

Die PMP-Zertifizierung ist ein Teil im Puzzle der Professionalität eines Projektmanagers.

Und warum gerade die Zertifizierung zum Project Management Professional (PMP) des Project Management Institute? Auch dafür spricht vieles:

  1. Das Project Management Institute (PMI), das die PMP-Zertifizierung anbietet, ist die größte internationale Berufsvereinigung von Projektmanagement-Experten.
  2. Die Zertifizierung zum Project Management Professional (PMP) gibt es in den USA seit 1984. Als das PMI 1998 beschloss, sie weltweit anzubieten, gab es einen kontinuierlichen Zuwachs an zertifizierten Personen, der immer noch anhält.
  3. Der Zertifizierungsprozess beim Project Management Professional (PMP) folgt der Norm ISO/IEC 17024. Das PMI bemüht sich also darum, ein hohes Maß an Qualität bei der Prüfungsgestaltung sicherzustellen.
  4. Eine PMP-Zertifizierung zeigt, dass Fähigkeiten und Kenntnisse bei der Leitung von Projektteams und bei der Erreichung von Projektzielen innerhalb der Vorgaben für Zeit, Geld und Ressourcen unter Beweis gestellt wurden.
  5. Auf dem Weg, den Sie in Richtung eines professionell handelnden Projektmanagers gehen, legen Sie verschiedene Schritte zurück (Grafik) – die PMP-Prüfung ist eine besonders hilfreiche Begleitung auf der letzten Etappe. Die PMP-Zertifizierung richtet sich an erfahrene Projektmanager.
Die PMP-Zertifizierung richtet sich an erfahrene Projektmanager.
 

Wann sollte man sich zertifizieren lassen?

Wann der beste Zeitpunkt dafür ist, sich zertifizieren zu lassen, hängt von der eigenen Lebenssituation ab. Wer ein Projekt leitet, das sich gerade in einer „heißen Phase“ befindet, sollte vielleicht warten, bis sich die Lage etwas beruhigt hat – aber auch nicht zu lange: Die meisten PMP-Kandidaten brauchen drei bis achtzehn Monate, um zertifiziert zu werden.

Manche Projekte scheinen auch immer in heißen Phasen zu stecken. Dann ist eine Zertifizierung aber um so ratsamer: Mit ihrer Hilfe kann man als Leiter solcher Projekte einen Burnout verhindern, weil man danach strukturierter vorgehen kann, anstatt die ganze Zeit Projekte aus Schwierigkeiten herauszuholen zu müssen. 

Wie geht es nach der Anmeldung weiter?

Wer sich für eine Zertifizierung entschieden und sich online zur Prüfung angemeldet hat und angenommen wurde, hat ein Jahr Zeit, um bei einem Prüfungszentrum seiner Wahl der Firma Prometric einen Termin für den Test zu buchen. Eine computerbasierte Prüfung kostet Mitglieder des PMI 340 Euro, Nichtmitglieder 465 Euro. Eine Mitgliedschaft im PMI kostet 105 Euro für die Dauer von einem Jahr, womit sie sich also auszahlt, zumal Mitglieder auch noch viele weitere Vergünstigungen erhalten.

Für die Prüfungsvorbereitung – empfohlen werden etwa 100 Stunden – hat sich nach dem Besuch eines Vorbereitungsseminars mentored, self-directed learning (angeleitetes Lernen in Eigenregie) als Strategie bewährt. Das bedeutet, dass Prüflinge neben der Nutzung entsprechender Literatur Seminare besuchen, Beispielfragen, Apps und Podcasts zum Thema nutzen etc.

Die beiden wichtigsten Einzeldokumente, die man kennen sollte, um die PMP-Prüfung zu bestehen, sind:

Bemerkung: Ab Mitte 2017 wird der neue PMBOK Guide 6th Edition die derzeit gültige 5th Edition als Referenz ersetzen. Die Zertifizierungsprüfung wird 2018 dahingehend erneuert.

Die folgende Abbildung zeigt einen empfehlenswerten, weil bewährten Weg zur Zertifizierungsprüfung einschließlich Zeitangaben:

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Wie viele richtige Antworten sollte man in Vorbereitungstests erzielen?

In Sammlungen schwierigerer Beispielfragen, bei denen ein Großteil der Fragen sich nicht am PMBOK® Guide, sondern an anderer Quell-Literatur orientiert, sollte das Ziel ein Ergebnis von 75% richtig beantworteter Fragen sein. In einigen einfachen Tests – d.h. solche, die sehr eng mit dem PMBOK® Guide verknüpft sind – sollten mindestens 82% richtig beantwortet werden.

Wenn man solche Ergebnisse während der Vorbereitungen erreicht, ist es sehr wahrscheinlich, dass man die Prüfung beim ersten Versuch besteht.

Dann ist man für die Dauer von drei Jahren PMP-zertifizierte Person. Nach diesem Zeitraum muss das Zertifikat erneuert werden, indem man Nachweise über bestimmte Aktivitäten erbringt – Details finden sich hier.

Beispielfragen und kostenlose Downloads

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